Weitere Informationen:
VITA Dominik Busch
www.mufor.com
Termin:
Freitag, 2. September 2011 I 19.00 – 24.00 Uhr
Samstag, 3. September 2011 I 19.00 – 24.00 Uhr
Standort:
St. Johanniskirche
Schwerpunkt der künstlerischen Forschung von Dominik Busch ist Musterbildung. Dazu untersucht er natürliche, architektonische, technische und mediale Phänomene in ihren Gestalt-formenden Qualitäten. In ihrer Vervielfachung, Reihung oder Überlagerung entwickelt er visuelle Systeme. Diese setzt er in Installationen, Performances und Bühnenbilder um, die in der Regel als steuerbare oder als reaktive Environments angelegt sind. Die zur Umsetzung seiner künstlerischen Konzepte notwendige Software entwickelt er selbst.
“farbfest”- Projekt: Lichtfries
Für die St. Johanniskirche hat Dominik Busch einen dynamischen Lichtfries entwickelt. In der gebauten Architektur bestehen Friese aus Wiederholungen von Formelementen in einem Rapport, die zur Gliederung von Fassaden- und Innenräumen eingesetzt werden. Für die digitale Variante hat er eine Grundform ausgewählt und für diese eine Reihe von Bewegungsmustern angelegt. In ihrer Wiederholung und Reihung entsteht ein bewegtes Gefüge, dem eine mathematische Ordnung zu Grunde liegt, die das menschliche Auge nur begrenzt nachvollziehen kann. Es entstehen Lichtzeichnungen, die zwischen verwirrender Ordnung und erkennbarer Synchronisation changieren.
„farbfest“- Standort: St. Johanniskirche
1688 gestattete Fürst Johann Georg I. der lutherischen Gemeinde den Bau einer Kirche in Dessau, 1690 wurde der Grundstein für die St. Johanniskirche gelegt, 1702 wurde sie eingeweiht. Die neobarocken Pläne mit klassizistischen Elementen des niederländischen Architekten Cornelius Ryckwaert wurden durch den Berliner Baumeister Martin Grünberg mit Pfarrhaus und Schule fertiggestellt. 1833 wurde sie bei einem Sturm schwer beschädigt und bis 1868 umgebaut. 1944 wurde sie durch Bombenangriffe schwer beschädigt, 1955 wurde sie nach dem Wiederaufbau erneut eingeweiht. 1992 wurden die Bildwerke Kreuzigung (1561) von Lukas Cranach dem Älteren und „Jesus im Garten von Gethsemane“ (1561) und „Dessauer Abendmahl“ (1562) von Lukas Cranach dem Jüngeren nach ihrer Restaurierung wieder in der Kirche angebracht. 1995 bis 1996 wurde die St. Johanniskirche restauriert, 2006 erhielt sie eine neue Turmuhr.
Weitere Informationen: St. Johanniskirche








