Weitere Informationen:
VITA Sandra Sancelean
Termin:
Freitag, 2. September 2011 I 19.00 – 24.00 Uhr
Samstag, 3. September 2011 I 19.00 – 1.00 Uhr
Standort:
Bill-Haus und Mensa I Seminarplatz
In der Kooperation der Hochschule Anhalt und der Stiftung Bauhaus Dessau widmete sich im Sommersemester 2011 ein Seminar von Prof. Uwe Gellert der Entwicklung von Konzepten für das “farbfest 2011″. Das Projekt von Sandra Sancelean ist eines von acht Projekten, die für die Umsetzung ausgewählt wurden.
“farbfest”- Projekt: Kokons
Bei der Installation von Sandra Sancelean umschließen die überdimensionalen Kokonskulpturen die Lichtquellen der Räumlichkeiten des Master- und Mensagebäudes und hinterlassen den Anschein, dass sie sich wie ein Insekt, verpuppt haben. Das Licht wird durch den Kokon gebrochen, gespiegelt und gefiltert, was die sonst so alltäglichen, studentischen Räumlichkeiten surreal erscheinen lassen.
Das Projekt von Sandra Sancelean wir unterstützt von VISUAL NOISE ARTWORX.
“farbfest”- Motivation
Das “farbfest” ist in der Tradition der historischen Bauhaus-Feste, eine besondere Plattform um studentische Arbeiten zu präsentieren. Kulturelles und künstlerisches Engagement sind für mich von großer Bedeutung, um durch den Austausch mit anderen Studierenden und Künstler/inne/n Inspirationen und Motivation zu sammeln, aber auch um Kunst und Design, Problemstellungen und natürlich auch die eigene Arbeit zu hinterfragen. In meinen Arbeiten möchte ich durch das Experimentieren mit verschiedenen Medien abstrakte Welten schaffen und andere Menschen daran teilhaben lassen.
Text: Sandra Sancelean
„farbfest“- Standort: Seminarplatz
Der Seminarplatz ist eine öffentliche Freifläche, die an den Campus der Hochschule Anhalt grenzt, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Bauhaus Dessau.
Auf dem Seminarplatz steht eine Plastik von Max Bill (1908 bis 1994), der 1927 und 1928 am Bauhaus in Dessau studierte. Er war als Maler, Grafiker, Bildhauer, Produktdesigner, Architekt, Publizist und Politiker tätig. 1944/1945 hatte er einen Lehrauftrag an der Züricher Kunstgewerbeschule und in den 1940/1950er Jahren gehörte er zu den Mitbegründern der „Ulmer Hochschule für Gestaltung“. Er wurde 1951 mit dem „Großen Preis“ der Biennale von Sao Paulo ausgezeichnet und er war Teilnehmer der ersten (1955), der zweiten (1959) und der dritten (1964) documenta in Kassel. Von 1967 bis 1974 übernahm er eine Professur an der Hochschule für bildende Künste Hamburg.
1988 hatte Max Bill eine Ausführung der „Endlosen Treppe“ dem Bauhaus-Direktor Rolf Kuhn geschenkt. Nach jahrelanger Diskussion wurde sie 1996 am Seminarplatz aufgestellt.
2004 wurde die Frei- und Verkehrsflächen zwischen den Seminargebäuden der Hochschule Anhalt, und dem Bauhaus saniert und neu gestaltet.

