Weitere Informationen:
VITA Christin Michel
VITA Claudia Nestler
Termin:
Freitag, 2. September 2011 I 19.00 – 24.00 Uhr
Samstag, 3. September 2011 I 19.00 – 1.00 Uhr
Standort:
Bauhaus/Brücke/2. OG
Christin Michel + Claudia Nestler
In der Kooperation der Hochschule Anhalt und der Stiftung Bauhaus Dessau widmete sich im Sommersemester 2011 eine Praktikum-Woche unter der Leitung von Holger Lohmann der Entwicklung von Kurzfilmen für das “farbfest 2011″. Das Projekt von Christin Michel und Claudia Nestler ist eines von zwei Projekten, die für die Umsetzung ausgewählt wurden.
“farbfest”- Projekt: lumen
“lumen” sind zwei Filme, die aus einer gemeinsame Serie von visuellen Experimenten von Christin Michel und Claudia Nestler entstanden sind.
“lumen¹” von Christin Michel
Licht hat die Eigenschaft sich unauffällig auszubreiten, Räume in Atmosphären zu tauchen und Gegenstände zu verfremden. Licht ist ein elementarer Teil unseres Lebens und erscheint doch so nebensächlich und klein. Wie sehr vorzugsweise künstliche Lichtquellen Einfluss auf das menschliche Wohlbefinden ausüben, wird in dem Kurzfilm „Lumen1“ zum Ausdruck gebracht. Transparente Leichtigkeit, zarte Farben, die sich gegenseitig beeinflussen, weiche verschwommene Objekte im Kontrast zu harten Kanten, werden genutzt, um einen Teil der Eigenschaften von Licht wiederzugeben.
Text: Christin Michel
“lumen²” von Claudia Nestler
Der Film ist ein experimenteller Versuch wie Lichtströme, in Form von Leuchten, Reflexionen, Brechungen und Projektionen unsere Wahrnehmung verwandeln. Im Dialog von verschiedenen audio- und visuellen Elementen entsteht jedes Mal eine neue Anmutung.
Text: Claudia Nestler
“farbfest”- Motivation
“Licht fasziniert” war das Ergebnis unserer Experimente. So waren wir sofort begeistert, unsere Ideen auf dem “farbfest” zeigen zu können und damit ein Teil der Veranstaltung zu sein. Im Rahmen eines einwöchigen Praktikums entstanden so verschiedene experimentelle audiovisuelle Ansätze.
Text: Christin Michel + Claudia Nestler
“farbfest”- Standort: Bauhaus/Brücke/2. Obergeschoss
In dem 1925/6 realisierten Konzept von Walter Gropius für das Bauhaus Dessau verbindet eine zwei-geschossige Brücke den Werkstattflügel und den Nordflügel. Mit den durchgängigen Glasfassaden auf beiden Seiten spiegelt sich in der Kubatur die Straße, die sie überspannt. In der Brücke waren das Direktorenzimmer und bis 1928 auch das private Architekturbüro Walter Gropius‘ untergebracht. Durch diese symbolische Lage fungierte die Brücke nicht nur als Zwischenraum der beiden Gebäudeteile, sondern auch als sichtbares Bindeglied zwischen Ausbildung (im Nordflügel) und Anwendung (im Werkstattflügel).

