Weitere Informationen:
VITA Ulrike Kutz
VITA Carla Neumeister
VITA Vanessa Queck
VITA Korinna Seidel
Termin:
Freitag, 2. September 2011 I 19.00 – 24.00 Uhr
Samstag, 3. September 2011 I 19.00 – 1.00 Uhr
Standort:
Bauhaus/Brücke/2.OG
Ulrike Kutz, Carla Neumeister, Vanessa Queck + Korinna Seidel
In der Kooperation der Hochschule Anhalt und der Stiftung Bauhaus Dessau widmete sich im Sommersemester 2011 eine Praktikum-Woche unter der Leitung von Holger Lohmann der Entwicklung von Kurzfilmen für das “farbfest 2011″. Das Projekt von Ulrike Kutz, Carla Neumeister, Vanessa Queck und Korinna Seidel ist eines von zwei Projekten, die für die Umsetzung ausgewählt wurden.
“farbfest”- Projekt: Lightfish
Leuchtfische (Phosichthyidae) sind Tiefseefische, die Leuchtorgane besitzen. Sie nutzen diese zum Jagen und Balzen. Wie aber “leuchtet” Licht unter Wasser? Was passiert mit der Sichtbarkeit des Lichts in klarem Wasser? Was wenn es durch Zugabe von Stoffen eingetrübt wird, oder auch, wenn sich das Wasser bewegt? Und wie wirkt farbiges Licht in dieser Umgebung? Um diese Fragen zu beantworten wurde ein transparenter Wassertank zu einem Lichtlabor. Eine Zusammenschnitt der Beobachtungen ist der Kurzfilm „Lightfish“, der im Rahmen einer Projektwoche an der Hochschule Anhalt entstanden ist.
Text: Carla Neumeister
“farbfest”- Motivation
Wir waren von dem Konzept „statt farbe: licht“ von Anfang an begeistert und hatten auch sofort Ideen. Jede von uns wollte schon immer mal mit dem Element „Licht“ etwas gestalten oder experimentieren. Wir hatten sogar das Problem, dass wir zu viele Ideen hatten und uns am Anfang nicht entscheiden konnten. Wir experimentierten viel bis uns dann die Entscheidung leicht fiel und es entstand uns das Projekt „Lightfish“. Unsere Faszination, wie sich Licht im Wasser verhält, wurde dabei immer größer. Unser Fazit: Viel Sauerei mit sehr viel Spaß verbunden.
Text: Ulrike Kutz
Einen Film zum Thema Licht und Farbe zu machen war für mich Freude und Herausforderung. Farben sind ein wichtiger Bestandteil meines Alltags. Daher bin ich generell sehr interessiert an allem, was mit Farbe in Zusammenhang steht. Mit Licht zu arbeiten war für mich ebenso reizvoll, da ich mich vorher noch nicht intensiv mit dieser Thematik auseinandergesetzt hatte. Ebenso bot sich mir die Möglichkeit, einen tieferen Einblick in die Arbeit mit audiovisuellen Medien zu erhalten.
Text: Carla Neumeister
Mit Beginn des Praktikums an der Hochschule erhielten wir eine reizvolle Aufgabe: Licht. Licht als Thema im Bezug zur Farbe. Wie und was, war ganz unserer Fantasie überlassen. Schon gleich zum Anfang entschieden wir uns für eine experimentelle Herangehensweise und freie Formen. Von dem Grundstein aus, begeisterte uns Wasser. Mit seiner Beschaffenheit in Bezug auf Licht, Lichtbrechung und Licht in Verbindung mit Farbe entstanden die außergewöhnlichen Ergebnisse. Es lohnt sich, sich einfach treiben einmal zu lassen…
Text: Vanessa Queck
Zur Vorbereitung auf die kommenden Semester und gewählte Schwerpunkte des Studiums entschied ich mich für ein Videopraktikum an der Hochschule, in dem dann kurzfristig ein Film zum Thema Licht entstehen sollte. So konnten wir in unserer kleinen Gruppe gleichzeitig mit Grundlagen der Videoaufnahmen und des Schnitts mit kleinen Experimenten zu diesem Thema beschäftigen. Dass die Ergebnisse dieser Woche gleich beim ersten Farbfest, das man miterlebt direkt im Bauhaus gezeigt werden, ist natürlich etwas ganz Besonderes.
Text: Korinna Seidel
„farbfest“- Standort: Bauhaus/Brücke
In dem 1925/6 realisierten Konzept von Walter Gropius für das Bauhaus Dessau verbindet eine zwei-geschossige Brücke den Werkstattflügel und den Nordflügel. Mit den durchgängigen Glasfassaden auf beiden Seiten spiegelt sich in der Kubatur die Straße, die sie überspannt. In der Brücke waren das Direktorenzimmer und bis 1928 auch das private Architekturbüro Walter Gropius‘ untergebracht. Durch diese symbolische Lage fungierte die Brücke nicht nur als Zwischenraum der beiden Gebäudeteile, sondern auch als sichtbares Bindeglied zwischen Ausbildung (im Nordflügel) und professioneller Praxis und Anwendung (im Werkstattflügel).


